Das Betriebsklima wird in vielen Firmen unterschätzt und von der Geschäftsführung als unveränderlich angesehen. Dabei ist eine Führung, die Mitarbeiter motiviert und ihnen Perspektiven bietet, manchmal wichtiger für den Erfolg einer Firma und sein Aktienkurs als ein erfolgreiches Produkt. Wer mit gutem Beispiel vorangeht, wird Mitarbeiter auch zu Höchstleistungen anspornen können. Wer hingegen ein vergiftetes Klima schafft, das im Mai sogar dem Vize-Präsidenten von Amazon zu viel wurde, wird gerade in Krisen Probleme bekommen.

Mitarbeiter schätzen auch die Anwesenheit ihrer Führung auf dem sogenannten Shop-Floor, dort, wo die eigentliche Arbeit gemacht wird. Bei Start-Ups und Tech-Firmen ist das heute selbstverständlich. Die Chefs von Online-Casinos haben oft selbst einen technischen Hintergrund und schauen den Kollegen bei der Programmierung eines neuen One Casino Bonus gerne mal über die Schulter oder leiten ein Team, das einen neuen Videoslot entwickeln soll.

Fachkompetenz ist wichtiger denn je

Führungskräfte, die sowohl Fachkompetenz haben als auch Mitarbeiternähe zeigen, können auch die Moral in einem Unternehmen hochhalten. Da heute in vielen Bereichen Fachleute fehlen, können Bewerber mehr als zuvor Forderungen aufstellen. Diese betreffen gar nicht mehr so sehr das Gehalt, als die Arbeitsbedingungen. Wer seiner Belegschaft auch mal Homeoffice ermöglicht, wenn die Kinder krank sind und flexible Arbeitszeiten anbietet, wird die Moral und die Motivation erhöhen, und damit auch den Umsatz und Profit.

Oft werden die Unternehmenskultur und das Betriebsklima nicht unterschieden. Dabei ist das Klima letztlich Ausdruck der Kultur und letztere kann vom Management beeinflusst werden. Wichtig ist dabei, dass die Kultur, die auf bestimmten Normen und Visionen begründet ist, auch vom Management gelebt wird. Wer nachhaltig produzieren will, darf nicht im Chefbüro Kaffeekapseln verwenden, wenn die Belegschaft nur Filterkaffee bekommt.

Letztlich geht es um die Glaubwürdigkeit von Managern. Die Belegschaft entwickelt schnell ein Gespür für Führungskräfte, denen die Karriere wichtiger ist als das Unternehmen. Auch hier zeigen sich Start-ups überlegen, weil man gemeinsam etwas aufbauen will und das am besten gelingt, wenn alle an einem Strang ziehen.