Vision-Feel-Good-Management

Meine Vision von Feel Good Management 4


Heute teile ich meine Vision mit dir. So stelle ich mir arbeiten vor, wenn es feelgood@office ist. Begleite nun Anna und mich ein Stück auf unserer Reise durch meine Vision von “Office Job 4.0 – wie möchtest du arbeiten?” und schau’ wie es sich für dich anfühlt – könnte es Feel Good Management sein? 🙂

Montag
Annas Office Job 4.0 sieht anders aus. Noch nie hatte sie so viele Freiheiten und Möglichkeiten wie heute – und zwar während der Arbeitszeit! Anna arbeitet bei Higher Perspective, einem tollen und seit Jahren sehr erfolgreichen Unternehmen in der Digitalbranche, das sich um ihr nachhaltiges Wohlbefinden kümmert.
Als sie das Jobinterview bei Higher Perspective hatte, konnte sie zwischen 3 Angeboten wählen. Ihr Gehalt wäre bei allen Jobs gleich gewesen. Irgendwie war sie beeindruckt von den tollen Sozialleistungen bei Higher Perspective und dass sie im Gegensatz zu Steady Improvement Steffi, eine Feel Good Managerin für das Wohlbefinden der Mitarbeiter, eingestellt hatten.

Von Natascha, ihrer Freundin, hatte Anna zuvor gehört, dass diese total happy ist, seit ihre Firma das Feel Good Management lebt. Nun arbeitet Anna schon 4 Jahre dort und es war die beste Entscheidung ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn, die ihr sehr wichtig ist.

Heute ist Kathrin, der Babysitter von Annas 5-jähriger Tochter Lilly, krank. Das kommt selten vor, aber jetzt ist es so. Nach einem kurzen Anruf bei Steffi, ihrer Feel Good Managerin, ist klar: Sie bringt Lilly einfach mit in die Firma. Steffi und ihr 3-köpfiges Team von Feel Good Managern haben vor einem Jahr ein buntes Kinderbüro in ihrer Firma eingerichtet und organisieren eine liebevolle Kinderbetreuung, während Anna heute in Ruhe erfolgreich ihr Projekt No Limits abschließt.

Das Projekt ist ihr sehr wichtig, denn sie hat mit ihrem internationalen Team seit 1,5 Jahren voller Herzblut daran gearbeitet. Anna holt Lilly um 18.00 Uhr quietschvergnügt aus dem Kinderbüro ab: Sie hat heute erste Englischvokabeln gelernt und plappert lustig drauf los. Wegen der internationalen Mitarbeiter ist die Kinderbetreuung mehrsprachig. Überhaupt werden die neuen ausländischen Fachkräfte sehr schnell von Steffi und ihrem Team integriert. Das reicht von der Unterstützung bei der Visabeantragung bis hin zur Wohnungssuche und Hilfe bei Arztterminen. Irgendwie waren Lillys Fingernägel heute Morgen noch nicht gelb-grün gepunktet. Was Feel Good Management so alles möglich macht… 😉

Dienstag
Den Krebsvorsorgetermin erledigt Anna zwischendurch, denn ihre Firma hat seit dieser Woche einen firmeninternen Arzt, der, von Higher Perspective finanziert, jetzt immer donnerstags reinschaut. Sie fühlt sich rundum fit, weil das kostenfreie Essen in der Firmenküche noch gesünder geworden ist. Marc, der Koch, war ja schon immer spitze und hat auf gesunde Ernährung geachtet. Seit seiner letzten Asienreise hat er sich irgendwie noch mindestens einen weiteren Michelin-Stern erkocht, meinen Anna und ihre Kollegen lachend beim Mittagessen.

Nach der Arbeit geht´s noch ins Drive, das Fitness-Studio einen Stock tiefer, die Kollegen warten schon. Cool, dass ihre Feel Good Managerin Steffi einen tollen Rahmenvertrag für alle ausgehandelt hat: die Massagen sind inklusive. Das Drive hat rund um die Uhr geöffnet und die Firma zahlt den kompletten Beitrag.
Was will Anna mehr? Während sie sich im Spinning-Kurs zu heissen Beats auspowert, fühlt sie sich einfach glücklich und ausgeglichen. Sport war halt schon immer das beste Mittel, um einen tollen Arbeitstag abzurunden.

Ihre Glücksgefühle nutzt sie, sie hat gerade eine super Idee für ihr Projekt. Zuhause schreibt sie noch kurz ein Briefing für die Werbeagentur feelgoodtoday, mit der sie die Promotion der neuen Produktlinie City Dreams pusht. „Email sent“ steht auf dem Monitor und sie fährt den Mac für heute runter. Nach einem Schnack mit Jens, ihrem Mann, geht sie glücklich schlafen.

Jens und sie teilen sich die Kinderbetreuung und arbeiten beide in ihren Firmen in einem flexiblen Jobsharing-Modell. So ist Lilly immer bei einem von ihnen und sie sind beide aktiv in die Erziehung eingebunden. Das war ihnen wichtig und in der Firma easy, viele Kollegen arbeiten so. Sie arbeiten jeweils 50% und teilen sich den Job mit anderen, die ein ähnliches Lebensmodell wie sie haben.

Das läuft jetzt schon 4 Jahre so und klappt super. Nach Lillys Geburt blieb Anna ein Jahr zu Hause, während Jens voll arbeitete. Wenn die Kleine älter ist, werden sie ihr Arbeitspensum vielleicht wieder steigern – aktuell stimmt alles so für sie wie es ist. Ihr Job füllt sie aus, es ist genug Geld da und die kleine Maus ihr Glück. Die Sinnfrage stellen sie sich nicht mehr, sie leben ihren Traum. Morgen wird Anna später anfangen, sie ist eher die Eule als die Lärche.

Dirk, ihr Boss, ist eine Lärche und schon immer um 7 Uhr im Büro. Er geht lieber früher nach Hause, denn Simone, seine Frau, hat gerade Finn, ihr zweites gemeinsames Kind auf die Welt gebracht. Er liebt seine Arbeit und genauso seine Familie. Die ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit lebt er selbst und achtet auch in seinem Team darauf.

Das war nicht immer so. Er hat, bevor er sich für den werteorientierten Führungsstil Feel Good Management entschied, bis zum Umfallen gearbeitet und erlitt ein Burnout. Damals ging es der Firma schlecht und er hatte Mühe, gute Fachkräfte zu finden. Auch sein Familienleben war alles andere als glücklich – Simone wollte sich damals von ihm scheiden lassen. Gott sei Dank haben sie es als Paar geschafft, ohne seinen Gesinnungswechsel wäre das nicht möglich gewesen… Deswegen ist es für ihn auch völlig ok, wenn Anna um 11 Uhr anfängt oder im Home Office arbeitet. Er vertraut ihr und den anderen Teammitgliedern und sie zeigen ihm jeden Tag, dass er richtig liegt.

Feel Good Management

A happy team will always beat individual performers!

Mittwoch
Ein wenig Quality Time zu Hause mit Lilly und Anna kommt top motiviert ins Büro. Betty, Creative Director von bewonderful, hat ihr Briefing bereits umgesetzt und sie hat einen ersten Draft für ihre Online-Marketing-Kampagne auf dem Tisch. Der Product Launch von City Dreams steht kurz bevor.

Jenny, Annas Jobsharing-Partnerin, ist grade ins Büro gekommen. Sie übernimmt nach einem kurzen Stand-up Meeting mit Dirk und ihr und Anna weiß, die Kampagne wird super anlaufen.
Sie hat ja schon lange den Wunsch, endlich Tibet zu bereisen. Ein kurzes Gespräch mit Dirk und er unterstützt sie dabei, ihr ersehntes 3-monatiges Sabbatical zu nehmen. Er schätzt, was er an ihr hat und außerdem kann er sich selbst noch sehr gut erinnern, wie frisch und ausgeruht er letztes Jahr von seiner 1-monatigen Auszeit im Schweigekloster zurückkam.

Super, dass auch Jens zu dieser Zeit im Job freinehmen kann und Lilly erst nächstes Jahr in die Schule kommt. Diese Zeit werden sie noch bewusster als sonst als Familie leben und jede Minute genießen. Steffi freut sich für die Familie und telefoniert mit der Agentur Flexemploy, die für die Zeit von Annas Abwesenheit eine Fachkraft zur Verfügung stellt.

Anna weiß, sie wird es lieben, danach wieder in ihren Job zurückzukommen und ihren Kollegen von ihren tollen Erfahrungen zu erzählen. Sie fühlt sich bereits jetzt so glücklich in ihrem Job, dass sie einen Moment überlegt, ob es das Sabbatical wirklich braucht…

Donnerstag
Heute überlegt sich Nadine aus Steffis Feel Good Management Team das Motto für den nächsten Firmenevent und holt sich Feedback von den KollegInnen. Diesmal geht’s ins Indoor Beach Center. Sie hat sich mal wieder selbst übertroffen – wo nimmt sie nur immer die tollen Ideen her und vor allem die Locations?

Tief zufrieden kommt Nadine zurück an ihren Schreibtisch und beauftragt das Event, während sie schmunzelt: die Teilnahmequote der Mitarbeiter an dieser freiwilligen Veranstaltung ist schon wieder gestiegen! Bald wird´s zu eng in den Firmenräumen, Higher Perspective ist eine beliebte Arbeitgebermarke – geradezu ein Talentemagnet – und die Anzahl der Bewerber ist in den letzten 5 Jahren um 500% gestiegen.

Dirk freut’s, denn er erinnert sich auch an die Zeiten davor. Mit einem Lächeln im Gesicht stellt er fest, dass sie zusätzlich in dieser Zeit ihren Umsatz verdoppelt haben. Die Performance ist gestiegen und irgendwie haben die Kunden den positiven Spirit mitbekommen, seit sie diese neue, werteorientierte Führungskultur leben. Wie hiess sie doch noch gleich? Ach ja, Feel Good Management!

Freitag
Jens ist heute schon früh ins Büro gefahren, er vertritt einen erkrankten Kollegen bei einer Kundenpräsentation. Annas Wochenende beginnt immer schon am Donnerstag Abend. Wegen der bevorstehenden Online Kampagne City Dreams ist sie heute Vormittag noch im Home Office erreichbar.

Für sie gar kein Problem, sie fühlt sich immer noch ganz beseelt von der Vorstellung an ihr bevorstehendes Sabbatical. Dirk ist echt der beste Chef, den sie sich wünschen kann. Lilly sitzt auf Annas Schoss während sie mit Betty und Jenny per Skype noch ein paar Details zur morgen startenden Online Kampagne abstimmt. Um 11.00 Uhr sind alle zufrieden – Feierabend!
Anna schaut mit Lilly noch kurz im Büro vorbei. Das freiwillige Team-Meetup am Freitagabend macht sie gerne mit, wenn auch nicht jede Woche. Lilly ist auch happy, denn erstens kocht Tom ihr immer was Leckeres und zweitens hat der Chef ihrer Mutter, Dirk, seinen Sohn Jonas auch dabei.

Die beiden stellen das Kinderbüro gemeinsam auf den Kopf. Steffi und ihr Feel Good Management Team haben die Kinderbetreuung schon ins Wochenende verabschiedet und genießen das Team-Meetup auch in vollen Zügen: Die 2 Stunden passen mal die Kollegen gegenseitig auf die Kinder auf. Jens kommt hinzu und berichtet von seiner tollen Kundenpräsentation. Zunächst lief es etwas schwierig an.

Doch als Jens einen Moment an sein bevorstehendes Family-Sabbatical dachte, motivierte ihn dies ebenfalls so sehr, dass er gleich noch seinem Kunden Herrn Flachhauser von den tollen Arbeitsbedingungen in seiner Firma erzählte. Dieser war vom Produkt schon längst überzeugt, achtet jedoch auch sehr darauf, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die eine wertschätzende Haltung gegenüber ihren Mitarbeitern leben.

Jens wusste nichts davon und hat somit unbewusst und aus seiner eigenen Begeisterung heraus den Auftrag an Land gezogen. Toller Arbeitgeber, glückliche Mitarbeiter und Familien, zufriedene Kunden: happy Weekend!

Feel Good Management – meine Vision und Mission

Sag’, wie fühlt sich das für dich an? Ich würde sagen, das klingt wie ein Leben, von dem Anna und auch wir keinen Urlaub brauchen. 😉 Als Feel Good  Managerin aus Leidenschaft ist es meine Mission, dieses Leben allen Assistentinnen, Office Managerinnen, Sekretärinnen, ihren Chefs sowie Teams zu ermöglichen. Was sagst du? Packen wir es zusammen an? Ich freue mich auf deinen Kommentar hier unten.

Oder schreib mir doch eine Email, wenn es vertrauter sein darf, ich freue mich. 🙂

Am besten erreichst du mich unter hello@feelgood-at-office.com.

Ich wünsche dir mehr feelgood@office

Deine Carmen


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4 Gedanken zu “Meine Vision von Feel Good Management

  • Kathrin

    Das hört sich traumhaft an! Ich bewerbe mich morgen sofort und wenn es als Reinigungskraft ist… Wer möchte nicht in so einem Unternehmen arbeiten. Ich hoffe, das dies bald die Regel anstatt die Ausnahme ist!

    • Carmen Fries Beitragsautor

      Liebe Kathrin
      Ich freue mich sehr, dass dir meine Vision gefällt – wir Feelgood Managerinnen fördern diesen Traum.
      Ich bin überzeugt, dass wir bald zurückblicken und uns wundern, dass es nicht schon immer so war.
      Zum Beispiel erinnere ich mich an die Einführung des Euro – ich dachte damals, ich würde aufhören, umzurechnen.
      Und siehe heute: Ich habe das Umrechnen eingestellt.
      Alles ist möglich! 🙂
      Liebe Grüsse,
      Carmen

  • Iris

    Das ist eine wirklich schöne Vision, Carmen. Ich hoffe, sie geht für noch mehr Firmen in Erfüllung. Chefs wie Dirk sind aber leider noch sehr selten.

    • Carmen Fries

      Liebe Iris

      Danke dir. 🙂 Ich glaube ganz fest daran, dass es immer mehr werden. 🙂

      Lass uns gerne in 2 Jahren nochmals zurückschauen, ich freue mich drauf.

      Herzgrüsse

      Carmen